GIN

Franz von Durst Gin Österreich

Geschmack

In enger Zusammenarbeit mit einer regionalen Privatbrennerei, wurde nach Stunden des Tüftelns und Probierens der Geschmack von diesem fabelhaften Gin entwickelt. Folgende Botanicals wurden verwendet:

  • Angelikawurzel
  • Wacholder
  • Holunderbeere
  • Süßholz
  • Hopfen
  • Orangenschale

Qualität

Um die gleichbleibende Qualität der Botanicals und des Grundalkohols gewährleisten zu können, wurden ausschließilch österreichische Lieferanten strengen Kontrollen unterzogen und dementsprechend sorgfältig ausgewählt. Zudem werden ausschließlich natürliche Rohstoffe verwendet, die den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Wir haben unser Produkt nachträglich weder versüßt noch mit Aromen versetzt.

Design

Bunt und auffällig, wie wir Menschen alle sind. Die Mauerstruktur steht für Trennung von Äußerlichkeiten und Innerem. Die Farben sind abgestimmt auf die 6 verschiedenen Designs unseres Tonic Waters. Auf dem Rücketikett findet sich eine spielerische Umsetzung eines „Maßbands“

BOTANICALS

Gin – Der vielseitige Wacholderschnaps mit Charakter

Geschichte eines Kultgetränkes

Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts wurde zum ersten mal ein Wacholderschnaps des Arztes Franciscus Sylvius mit dem Namen Genever erwähnt. 1689 brachten der niederländische König und zurückkehrende Soldaten die Spirituose nach England. Ein knappes Jahrhundert später wurden in Nordamerika große Anbaugebiete für Weizen erschlossen. Dies führte zu einer deutlich kostengünstigeren Produktion des Wacholderschnaps. Es kam zu einer regelrechten Gin-Krise, da sich viele Menschen übermäßig berauschten. Aus diesem Grunde wurden Herstellung und Qualität stärker reguliert, was zu einer Verfeinerung der Rezepturen führte.

Herstellung und Inhaltsstoffe

Gin ist grundsätzlich ein meist farbloser Wacholderschnaps. Während andere Spirituosen aus Wacholder einen Alkoholgehalt von mindestens 30% aufweisen, muss seine Mindestmenge Alkohol bei 37,5% liegen.
Grundlage bildet ein hochprozentiger Agraralkohol, meistens aus Getreide oder Melasse.
Neben Wacholder werden weit über 100 Botanicals (englisch für pflanzliche Extrakte) zur Aromatisierung genutzt. Zu ihnen zählen neben Kräutern, Früchten, Samen und Körnern auch Wurzeln und verschiedene Rinden. In der Praxis werden bei klassischen Ginsorten häufig etwa 6 – 10 Pflanzenextrakte aufeinander abgestimmt.
Die Herstellung findet entweder durch Mazeration (häufiger angewendet) oder Perkulation statt:
Bei der Mazeration (auch als Kaltauszug bekannt) geben die aromatisierenden Botanicals ihren Geschmack entweder lose oder in einem Sieb in eine verdünnte Alkohollösung ab. Dieser Vorgang kann, je nach gewählten Pflanzenextrakten und gewünschter Stärke des Aromas, zwischen 36 Stunden bis zu mehreren Tagen dauern. Durch leichte Erhitzung kann dieser Prozess beschleunigt werden, wir sprechen dann von Digestion. Im Anschluss wird die Lösung weiter destilliert, bis der gewünschte Alkoholgehalt erreicht ist. Verbleiben einige Botanicals im Destillat, kann sich die Farbe des Endproduktes ändern.
Im Gegensatz zur Mazeration werden bei der Perkulation die Pflanzenextrakte über einen Brennkessel gehängt und dort von den Alkoholdämpfen während des Brennvorganges durchströmt. Das Endprodukt ist weniger aromatisch im Geschmack und etwas teurer.